Dach-Talk

Wartung

Sturmschäden sicher dokumentieren

Nach Sturm werden Gefahrenbereiche abgesperrt und lose Teile nicht angefasst; Bilder aus sicherer Distanz zeigen Überblick und Detail.

Fachredaktionell geprüft am 20.09.2026 · Dach-Talk

Diese Akte ordnet den konkreten Befund, die noch fehlende Unterlage und den nächsten fachlichen Prüfschritt getrennt, damit Beobachtung und technische Freigabe nicht miteinander verwechselt werden. Offene Annahmen erhalten dabei einen klar benannten Verantwortlichen und Entscheidungstermin.

Gefahrenzone zuerst

Nach Sturm werden Bereiche unter losen Teilen freigehalten. Straßen- oder Nachbargefahr wird an zuständige Hilfe gemeldet, bevor Fotos gesammelt werden.

  • Windereignis
  • Gefahrenzone
  • Straßenbereich
  • Übersichtsbild
  • Detailzoom
  • Innenraum
  • Meldungszeit
  • Notdienst

Ereignis und Zustand verbinden

Zeitpunkt, Windrichtung, Niederschlag und erste Beobachtung bilden eine Zeitleiste. Bilder entstehen aus Deckung und sicherer Entfernung.

Innen und außen trennen

Ein Innenfleck wird nicht automatisch einem sichtbaren Außenschaden zugeordnet. Beide Positionen erhalten eigene Nummern und der Betrieb prüft den möglichen Wasserweg.

Meldung beweissicher ordnen

Übersicht, Detailzoom, Dateiursprung und unveränderte Originale werden erhalten. Provisorische Fachmaßnahmen und spätere Reparaturen bekommen getrennte Datumsstände.

Quellen und genauer Geltungsbereich

Weiter im Themenbereich Wartung

  • Moos auf dem Dach einordnen – Bewuchs ist nicht automatisch ein Leck, kann aber Wasserlauf und Sichtprüfung beeinflussen; aggressive Eigenreinigung kann Deckung und Sicherheit schädigen.
  • Undichte Stelle richtig beschreiben – Der sichtbare Innenfleck liegt nicht zwingend unter der Eintrittsstelle; Verlauf, Wetter und betroffene Schichten helfen der systematischen Suche.
  • Dachfenster regelmäßig prüfen – Rahmen, Anschluss, Entwässerungsrinne und Innenlaibung werden ohne Betreten der Dachfläche beobachtet; Wartung folgt Hersteller- und Fachvorgaben.