Daemmung
Acht zusammenhängende Leitfäden zu daemmung: vom Einstieg bis zur dokumentierten Entscheidung.
- Aufsparrendämmung verstehen
Dämmung oberhalb der Sparren kann Wärmebrücken reduzieren, verändert aber Aufbauhöhe, Anschlüsse, Traufe und Deckung; sie gehört in ein Gesamtkonzept.
- Zwischensparrendämmung verstehen
Der Sparrenzwischenraum begrenzt die Dämmhöhe; Luftdichtheit, Holzfeuchte und Anschlussdetails sind wichtiger als bloßes Ausstopfen.
- Untersparrendämmung ergänzend nutzen
Eine zusätzliche Lage unter den Sparren kann Wärmebrücken mindern und Installationen aufnehmen, kostet aber Raumhöhe und verändert Feuchtebedingungen.
- Wärmebrücken am Dach erkennen
Sparren, Traufe, Giebel, Fenster und Durchdringungen können höhere Wärmeflüsse verursachen; Oberflächenspuren sind Hinweise, keine fertige Diagnose.
- Luftdichtheit und Dampfbremse
Luftdichtheit begrenzt feuchte Raumluftströmung durch Fugen; die Dampfbremse muss geplant, angeschlossen und bei Durchdringungen dauerhaft geschlossen werden.
- Sommerlicher Wärmeschutz unterm Dach
Sonneneintrag, Fensterflächen, Verschattung, Speichermasse und Nachtlüftung wirken zusammen; Dämmstoffdicke allein erklärt Überhitzung nicht.
- Feuchteschutz vor Dämmstärke
Mehr Dämmung hilft nur in einem feuchtesicheren Aufbau; Leckage, Baufeuchte und Luftströmung müssen vor Materialwahl geklärt werden.
- Sanierungsaufbau dokumentieren
Ein Schichtenprotokoll mit Produkten, Dicken, Anschlüssen und Fotos erleichtert Wartung, Nachweise und spätere Umbauten.